Aktuelles aus den Rechtsgebieten

USt-Problematik bei der GmbH & Co KG

Der BFH hat seine Rechtsprechung geändert und sich dem EuGH angeschlossen. Danach sind Geschäftsführungs- und Vertretungsleistungen, die die Komplementär-GmbH gegenüber der KG erbringt, umsatzsteuerbar. Problematisch wird dies dann, wenn die KG Leistungen ausführt, die nicht zum Vorsteuerabzug berechtigten (z.B. Vermietung).

Die GmbH hat dann, z.B. für Geschäftsführungsleistungen, Umsatzsteuer zu berechnen, die mangels Vorsteuerabzug bei der KG eine echte Belastung darstellt. Möglicherweise lässt sich dies dadurch vermeiden, dass zwischen GmbH und KG eine umsatzsteuerliche Organschaft begründet wird, die Finanzverwaltung vertritt hierzu allerdings derzeit keine einheitliche Meinung (für die Möglichkeit der Organschaft BMF-Schreiben vom 13.12.2002, dagegen USt-Richtlinien 2000, A 21 Abs. 2 Satz 4).


Steuerrecht